In meinem heutigen Testbericht geht es um ein lang ersehntes Upgrade für mein autarkes Setup. Mit dem neuen 120Wp starkem Solarpanel von Plug-in Festivals habe ich nun ein leistungsstarkes Panel zum Nachladen meiner Powerstation. Für diesen Test wurde mir die Solartasche kostenlos von Plug-In Festivals zur Verfügung gestellt. Ich nutze das Solarpanel selbst für meine Abenteuer und werde euch hier nur meine offene und ehrliche Meinung zu dem Produkt mitteilen.

Das kompakte Panel kostet derzeit 299 Euro und ist damit im mittleren bis hohem Preissegment angesiedelt. Ob mich das Solarpanel überzeugt hat, erfahrt ihr in diesem Testbericht!

Lieferumfang

  • 120Wp Solarpanel
  • Bedienungsanleitung (deutsch)
  • Anschlusskabel mit MC4-Steckern (fest verbaut)

Achtung: Bei diesem Solarpanel wir kein MPPT-Laderegler mitgeliefert. Für das Aufladen von Powerstations ist das auch nicht notwendig. Falls du aber damit zum Beispiel eine Autobatterie laden möchtest, benötigst du einen externen Laderegler.

Technische Daten des Solarpanels

  • 120Wp (Peak Leistung)
  • 24% Wirkungsgrad
  • 24,6 V Leerlaufspannung
  • Tagesertrag im Sommer: ca. 500Wh
  • 5m langes Kabel mit MC4 Steckern
  • Tasche auf der Rückseite (Kabel fest angeschlossen innerhalb der Tasche)
  • Sehr leicht, kompakt und flexibel (nur 3,2kg)
  • Besteht aus drei Elementen zum Aufklappen (je 40W)
  • Maße geschlossen: 560 x 440 x 20 mm
  • Maße offen: 1525 x 560 x 4 mm
  • Regenabweisend (nicht Wasserfest!)

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck ist bekanntlich der wichtigste und der fiel beim Solarpanel von Plug-In Festivals wirklich positiv aus! Bei meinem allerersten Test in der Mittagssonne konnte ich bereits einen Spitzenwert von 103W verbuchen. Und das, obwohl ich das Solarpanel nur kurz auf dem Balkon getestet habe, ohne es richtig auszurichten. Auch bei meinem zweiten kurzen Test habe ich bereits eine Spitzenleistung von 105W erreichen können.

Außerdem ist das Panel sehr gut verarbeitet, bietet mit den vielen Ösen genügend Möglichkeiten zur Befestigung und hat ein ausreichend langes Kabel (5m). Auch das Gewicht des Panels hat mich positiv überrascht. Es ist erstaunlich leicht und schön flexibel.

Test des Solarpanels an der Powerstation Poweroak AC50

Gerade für das Aufladen von Powerstations sind faltbare Solarpanels perfekt geeignet. Powerstation und Solarpanel ergeben zusammen ein unschlagbares und super mobiles Team.

In meinem Fall habe ich das Solarpanel mit der Poweroak AC50 kombiniert. Die Powerstation mit 500wh Kapazität wird mit dem angegebenen Tagesertrag von ca. 500wh des Solarpanels in der Theorie also genau einmal aufgeladen. Bei der Poweroak AC50(s) ist das passende Adapterkabel (MC4 auf Rundtecker) auch schon dabei, sodass es direkt losgehen kann. Es ist sehr praktisch, dass die Poweroak AC50 die genau Eingangsleistung auf dem Display anzeigt. So kann man das Panel perfekt ausrichten und jederzeit die Leistung prüfen. Da die AC50 maximal 120W Eingangsleistung verarbeiten kann ist das Panel auch genau richtig dimensioniert.

Das Panel ist durch die standardisieren MC4 Stecker aber auch bestens für die allermeisten anderen Powerstations geeignet. Unter andern natürlich auch für der Powerstation von Plugin Festivals – der Travelbox 500, die es mittlerweile in verschiedenen Ausführungen gibt.

Praxistest

Für einen kleinen Praxistest mit dem Solarpanel bin ich für 24 Stunden (inkl. Übernachtung) mit unserem Mikrocamper los und habe folgendes Setup mitgenommen:

  • Plug-In Festivals Solarpanel (120Wp)
  • Poweroak AC50 Powerstation (500Wh)
  • Dometic CDF-18 Kompressorkühlbox

An den beiden Tagen war es insgesamt sehr sonnig und nur teilweise bewölkt. Die Powerstation habe ich mit nur 60% Ladestand mitgenommen und dauerhaft die Kompressorkühlbox laufen lassen. Des Weiteren habe ich drei Smartphones an der Powerstation aufgeladen. Nach den 24 Stunden war die Powerstation wieder zu 100% aufgeladen und ich hatte dauerhaft kaltes Bier. Das Solarpanel konnte also genug Strom erwirtschaften, um alle Verbraucher zu betreiben und die Powerstation voll aufzuladen. Wenn man bedenkt, dass nicht jeden Tag die Sonne scheint ist es auch wirklich sinnvoll, dass das Solarpanel genügend Leistung hat, um die Powerstation schnell wieder aufzuladen. So hat man auch an bedeckten Tagen immer genügend Strom auf Lager.

Meine absolute Spitzenleistung lag übrigens bei 113W. Dieses Ergebnis ist wirklich beachtlich!

Tagesertrag

Laut Plug-In Festivals hat das Solarpanel einen Tagesertrag von ca. 500Wh im Sommer. Dieser Wert schwankt natürlich sehr stark je nach Wetterlage. In einem kurzen Test konnte ich an einem sonnigen Tag mit dem Solarpanel innerhalb von 4 Stunden etwa 300Wh erwirtschaften. Ein Tagesertrag von 500Wh ist also durchaus realistisch!

Das maximum an Leistung erreichen

Die Ausrichtung zur Sonne ist sehr wichtig für optimale Ergebnisse. Des Weiteren lassen Wolken und andere Verschattungen die Leistung des Solarpanels sehr stark einbrechen. Dem entsprechend kann die Ausbeute je nach Wetterlage sehr unterschiedlich sein. Es lohnt sich also das Panel über den Tag immer mal wieder neu auszurichten. So erreicht man am Ende des Tages die besten Ergebnisse.

Wenn die Sonne von Wolken verdeckt wird, kann die Leistung des Panels schnell unter 20W absinken. Das ist auch durchaus normal. Mit allen Höhen und Tiefen kann das Panel im Durchschnitt aber einen sehr guten Ertrag liefern!

Fazit

Bisher bin ich wirklich sehr zufrieden mit dem Solarpanel. Gerade die gute Ausbeute des Panels hat mich überzeugt. Der Wirkungsgrad von 24% scheint bei dem Solarpanel von Plug-In Festivals wirklich ein Pluspunkt zu sein. Zusammen mit einer Powerstation kann man sich super autark mit Strom versorgen.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Verkauf und Service direkt durch Plug-In Festivals in Deutschland erfolgt. Der Service ist sehr kompetent, hilfsbereit und schnell erreichbar.


Und sonst so?

Plug-in Festivals hat darüber hinaus noch weitere spannende Produkte im Angebot. Schaut doch einfach mal auf der Website von Plug-In Festivals vorbei.

Noch Fragen? Schreibt mir einfach eine Nachricht oder unten in die Kommentare.

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